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Online-Vortrag der Gedenkstätte Ahlem

Benno Nietzel spricht über Entschädigung für NS-Verfolgte in West- und Osteuropa

Hannover. Der Zweite Weltkrieg hinterließ in ganz Europa unermessliche Zerstörungen: Millionen von Menschen wurden Opfer der Raub-, Ausbeutungs- und Mordpolitik der Nationalsozialisten. Auf Einladung der Gedenkstätte Ahlem spricht der Historiker Dr. Benno Nietzel am Donnerstag, 27. Mai 2021, ab 19 Uhr über die komplizierte und verzweigte Geschichte der finanziellen „Wiedergutmachung“, die bis in die Gegenwart hineinreicht. Der Vortrag findet aufgrund der aktuellen Situation via Webex statt. Im Anschluss ist ein Gespräch mit Benno Nietzel möglich. Interessierte können den Online-Vortrag ab 18.50 Uhr über folgenden Link verfolgen: https://bit.ly/3v7z5WA.

Im Vortrag wird deutlich, dass die Leistungen, die die Bundesrepublik Deutschland im Laufe der Zeit erbracht hat, äußerst ungerecht verteilt waren. Die deutsche Politik der Wiedergutmachung war eingespannt in die Konfliktsituation des „Kalten Krieges“ und zielte darauf ab, die finanziellen Verpflichtungen möglichst klein zu halten. Daher behandelte man die Opfergruppen in West- und Osteuropa auf unterschiedliche Weise, was bis heute zu Konflikten führt. Es geht darum, eine Bilanz der materiellen Entschädigungsleistungen zu ziehen und offene Streitpunkte anzusprechen.

Benno Nietzel ist Akademischer Rat für Historische Politikforschung und Privatdozent an der Fakultät für Geschichtswissenschaft der Universität Bielefeld.


 
 

 
Bad Nenndorf-ist Bunt
 
Die G-Denktour wurde abgesagt!
 

Südheide gegen Rechtsextremismus

„Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“

Aufruf des Netzwerks Südheide gegen Rechtsextremismus Samstag, 8. Mai 2021, 14 Uhr

Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa durch die Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Sechs Jahre Krieg und mehr als 60 Millionen Tote: Als am 8. Mai 1945 um 23.01 Uhr die Gesamtkapitulation in Kraft trat, endete die nationalsozialistische Terrorherrschaft endgültig. Deshalb wird der 8. Mai auch „Tag der Befreiung vom NS-Regime“ bezeichnet. Bis heute bemühen sich Rechtsextreme, den 8. Mai zu vereinnahmen. Bereits seit den 1950er Jahren versuchen sie, den Nationalsozialismus zu rehabilitieren, indem sie die kriegstreibende, kriegsauslösende und Krieg führende Politik des NS-Regimes bestreiten oder relativieren. Sie leugnen die Schuld der Regierung Adolf Hitlers am Zweiten Weltkrieg. Die Zeit des Nationalsozialismus wird dagegen als „tugendhafter und ehrenvoller Zeitabschnitt“ dargestellt. Versuche, die deutsche Kriegsschuld zu relativieren, finden auch in der Neuen Rechten Zustimmung. Am Tag der Befreiung vom NS – Regime führen wir in Eschede eine Demo durch. Sie beginnt am 8. Mai 2021, um 14 Uhr, am altbekannten Treffpunkt „Am Schweinestall“ (Kreuzung: Hermannsburger Straße - L281- Im Dornbusch / Zum Finkenberg). Von dort aus gehen wir zum Hof Nahtz, dem Zentrum der verfassungsfeindlichen und den Nationalsozialismus verherrlichenden NPD. Wir erinnern an die Schrecken des Zweiten Weltkriegs mit seinen über 60 Millionen Toten. Wir erinnern an Millionen Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle und 3 Andersdenkende, die wegen der menschenverachtenden und faschistischen Ideologie des NS-Regime verfolgt und ermordet wurden.
 
Wilfried Manneke
info@netzwerk-südheide.de; www.netzwerk-südheide.de
 

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