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Newsletter September


AGDF: Für neue Bundesregierung muss Frieden, Gerechtigkeit und
nachhaltige Entwicklung Priorität haben

Millionen Menschen sind in der Welt auf der Flucht vor Krieg und Not, die Zahl der Konflikte und Kriege nimmt zu, Afghanistan befindet sich in einer schwierigen Lage, weltweit wird hochgerüstet, Atomwaffen werden modernisiert. Auch die Spannungen zwischen den Weltmächten verschärfen sich, während die Vereinten Nationen schwächer werden. Die Corona-Pandemie hat die wirtschaftliche und soziale Ungerechtigkeit verstärkt, Hass und Populismus gewinnen an Einfluss, die Bemühungen zur Bewältigung der Klimakrise sind unzureichend. Angesichts dieser dramatischen Veränderungen in der Welt fordert die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) von der künftigen Bundesregierung die Entwicklung von Alternativen.


Heute: Multireligiöses Gebet und Klimastreik

In zahlreichen Religionen wird dem Menschen eine besondere Rolle in der Welt zugeschrieben, eine Aufgabe, die Welt zu bewahren und ihr Gleichgewicht zu erhalten. Was geschieht, wenn dieses Gleichgewicht zu kippen beginnt, haben die Flutkatastrophe und andere Naturereignisse schmerzlich vor Augen geführt. Dennoch sind die Staaten der Welt immer noch weit davon entfernt, das im Pariser Klimaschutzabkommen vereinbarte Ziel, die Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, zu erreichen. Stattdessen werden die Prognosen der Klimaforscher immer düsterer.

Die Bewegung Fridays for Future engagiert sich für die konsequente Umsetzung vereinbarter Umweltschutzmaßnahmen und dafür, ein Umdenken in der Bevölkerung zu befördern. Am 24. September findet erneut ein globaler Klimastreik statt. In Hannover wird die zentrale Kundgebung ab 14:30 Uhr auf dem Opernplatz stattfinden.

Auch aus den Religionen finden sich immer mehr Akteur*innen zusammen, die ihren Teil zum Klimaschutz beitragen wollen und die globale Bewegung unterstützen. Die Christians for Future und der Rat der Religionen laden in diesem Sinne heute ab 13:45 Uhr zu einem multireligiösen Gebet in die Aegidienruine ein. Im Anschluss daran können die Teilnehmenden sich der zentralen Veranstaltung auf dem Opernplatz anschließen.

Gerne können Sie selbstgestaltete Plakate, Transparente oder Pappschilder mitbringen. Bitte beachten Sie während der Veranstaltung die gelten Abstandsregelungen und die Maskenpflicht.

 


Der neue für den September ist online 

Aus gegebenem Anlass mir dem Schwerpunkt "Wahlen"


Lesung mit Jürgen Gückel am Sonntag, 5. September um 16 Uhr 

 Am Sonntag, 5. September um 16 Uhr stellt der renommierte Peiner Journalist Jürgen Gückel im Antikriegshaus Sievershausen sein neues Buch „Heimkehr eines Ausschwitz-Kommandanten“ vor.

Zum Beitrag Lesung mit Jürgen Gückel


AGDF: Solidarität entgrenzen


Das Berlin Guitar Ensemble live und (vielleicht) luftig am 29.8. in Sievershausen

 


Gemeinsame Erklärung zur akuten Notlage der afghanischen Bevölkerung

von


Das Internationale Workcamp 2021 in Sievershausen ist zu Ende

Nach zwei intensiven Wochen ist das diesjährige Workcamp von ICJA und dem Antikriegshaus Sievershausen am 15. August zu Ende gegangen. Die Teilnehmenden aus 6 Ländern sind auf dem Weg zurück in ihre Heimat. Pandemiebedingt fiel alles in diesem Jahr etwas kleiner aus: Die Möglichkeit zur Teilnahme war auf europäische Länder beschränkt, der Familienabend mit Besuch bei Menschen im Dorf fiel kleiner aus, und auch der Abend der Begegnung war ein kleineres Event als in den vergangenen Jahren. Nicht beeinträchtigt war die Qualität, sowohl was die Begegnung der Teilnehmenden untereinander als auch die kreative, theoretische und praktische Arbeit betraf. Alle selbst gesetzten Ziele konnten erreicht werden: Die Auseinandersetzung mit den nachhaltigen Entwicklungszielen der UN drückt sich in zwei beeindruckenden künstlerischen Arbeiten aus:

 

Im Theorieteil konnten die Schulung in gewaltfreier Konfliktbearbeitung mit Maik Bischoff und die Exkursion zur Gedenkstätte Bergen-Belsen mit Moritz Thies wie geplant durchgeführt werden. 

Im praktischen Bereich wurden Holzarbeiten zur Vervollständigung vorangegangener Workcamps durchgeführt. Die Streuobstwiese, die von der Gruppe des Jahres 2017 angelegt worden war, erhielt eine Infotafel und wurde um eine 'Wildbienen-Vervielfältigungsmöglichkeit' erweitert, und die Schachfiguren des Jahres 2019 können nun bei Gebrauch von zwei praktischen Palettensitzmöbeln aus betrachtet werden. 

Wir danken Vanessa, Clara, Emma, Eugenia, Janne, Nora und Yassine für ihren Einsatz, den beiden letztgenannten darüber hinaus für ihre gute Arbeit als Teamende und würden uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr freuen!

 
 

 

OBEN

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AGDF fordert sofortigen Stopp aller Abschiebungen nach Afghanistan

Gemeinsam mit anderen Organisationen hat die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) die Bundesregierung aufgefordert, die Abschiebungen nach Afghanistan zu stoppen. „Aufgrund des langjährigen militärischen Mitwirkens am Krieg in Afghanistan trägt Deutschland eine besondere Verantwortung für das Land“, so Jan Gildemeister. „Viele Menschen flüchteten vor Krieg, Menschenrechtsverletzungen, Armut und Perspektivlosigkeit“, so der AGDF-Geschäftsführer. Doch trotz dieser katastrophalen Situation in Afghanistan würden weiterhin Geflüchtete abgeschoben und damit einer Lebensgefahr ausgesetzt. 

Der Text des gemeinsamen Aufrufs zum Abschiebungsstopp


Der Newsletter für den August


Die Teilnehmenden des Internationalen Workcamps zeigen Flagge

Workcamp zeigt Flagge für UNITED4RESCUE


Das Internationale Workcamp findet in diesem Jahr statt

Nachdem im Frühjahr der Plan gefasst wurde, das Internationale Workcamp nicht, wie im vergangenen Jahr ausfallen zu lassen, hat es doch bis zum Ende der letzten Juli- Woche gedauert, bis es Gewissheit werden konnte: Das Workcamp 2021 findet statt. Die wechselnden Ein- und Ausreisebestimmungen und steigende Inzidenzen im Großraum haben es bis zuletzt spannend gemacht - am Mittwoch bestand Hoffnung auf lediglich vier Teilnehmende, am Ende kamen aber noch ausreichend Geimpfte und Genesene hinzu, um mit Teilnehmenden aus Italien, Frankreich, Spanien, den Niederlanden und Deutschland in die ersten 2 Augustwochen zu gehen. Die Ausschreibung war pandemiebedingt in diesem Jahr auf Europa beschränkt worden. Mit mehrfachen Tests vor Ort soll ein hohes Maß an Sicherheit vor Infektionen gewährleistet werden.

Das Programm umfasst, wie in der Vergangenheit, die Bereiche Theorie, Kreativität und Handwerk, außerdem gibt es wieder eine Lektion in gewaltfreier Konfliktbearbeitung. Im kreativen wollen sich die Teilnehmenden mit den Strategischen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen auseinandersetzen, auch ein Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen steht auf dem Programm, dieses Mal unter der Leitung von Moritz Thies, Mitarbeiter des Anne-Frank-Hauses in Oldau, das wie das Antikriegshaus ein Friedensort der hannoverschen Landeskirche ist.

Das Workcamp ist für das Friedenszentrum auch ein Versuch, einen Schritt zurück in Richtung ‚Normalität‘ zu gehen. Dazu gehören auch die Begegnungen der Teilnehmenden mit Menschen aus der Region beim Familienabend am 5. August und beim Abend der Begegnung in der darauffolgenden Woche am 12. August um 18:30. Das Workcamp endet am Sonntag, 15. August.

Weitere Informationen können im Büro des Antikriegshauses unter der Telefon-Nr. 05175/5738 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erfragt werden.

 


Friedenszentrum Braunschweig am 15. Juli: Wege zu einer Kultur des Friedens

Krise oder Untergang - zur aktuellen Innen- und Außenpolitik der Türkei


Veranstaltungshinweis aus dem Friedensbüro Hannover für den 15. Juli im FZH Linden

Das deutsch-russische Verhältnis in der jüngeren Geschichte und die Konsequenzen für die aktuelle Politik

 

Der neue Newsletter des Antikriegshauses für den Monat Juli 2021


Arbeitskreis Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung

Der aktuelle Newsletter AK Gerechtigkeit, Frieden,, Bewahrung der Schöpfung mit Veranstaltungshinweisen 


80 Jahre Überfall auf die Sowjetunion: Deutsche Verantwortung ist Ausgangspunkt für Annäherung und Verständigung

Pressemitteilung der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden zum Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion

Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion vor 80 Jahren markierte eine unermessliche Vernichtung, deren Folgen bis heute spürbar sind. Dem Vernichtungskrieg fielen rund 27 Millionen Menschen zum Opfer, diese Dimension ist in Deutschland weitestgehend unbekannt. Weiterlesen

Das Antikriegshaus öffnet am 23. Juni mit einer Ausstellung über Erfolge Ziviler Konfliktlösungen

Ausstellung Frieden geht anders - aber wie?

Anhand von konkreten Konflikten wird aufgezeigt, wie mit unterschiedlichen gewaltfreien Methoden Kriege und kriegerische Auseinandersetzungen verhindert oder beendet werden konnten.

Eine Ausstellung des Zentrums Oekumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen Waldeck (EKKW)


NPD-Zentrum in Eschede schließen! 

Demo gegen rechtsextreme Sonnenwendfeier in Eschede am 19. Juni

Hitziger Demo-Samstag: Bericht in der Celler Presse

Bericht der Hannoverschen Landeskirche

 


Jetzt online: Der neue Newsletter des Antikriegshauses für den

 


 

Antikriegshaus plant Dokumentation

Bericht von Katja Eggers im Anzeiger für Lehrte und Sehnde am 18. Mai 2021

Mit dem geplanten Dokumentationsprojekt über die Opfer der NS-Herrschaft in Lehrte geht es nun voran. Das Antikriegshaus Sievershausen hat angeboten, die Trägerschaft und damit die Gesamtkoordination zu übernehmen. Geschäftsführer Elvin Hülser hat in der jüngsten Sitzung des Lehrter Kulturausschusses die Pläne vorgestellt.


Frieden braucht Ihr Engagement – was werden Sie dafür tun?

Wahlprüfsteine für die Bundestagswahl 2021

Friedens- und entwicklungspolitische Organisationen, darunter kirchliche Hilfswerke und ökumenische Initiativen, haben gemeinsam friedenspolitische „Wahlprüfsteine“ erarbeitet. Diese umfassen einen Katalog mit konkreten Fragen, die Menschen gestellt werden können, die sich um ein Bundestagsmandat bewerben. Zum Beitrag Friedenspolitische Wahlprüfsteine

 

Der Antikriegshaus Newsletter für den


 

Pressemitteilung der AGDF zur Beendigung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr

Angesichts des angekündigten Abzugs der NATO-Truppen aus Afghanistan hat die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) eine neutrale Auswertung dieses Einsatzes gefordert. „Eine Evaluation dieses langen und umfangreichen Militäreinsatzes und des von der Bundesregierung stark geförderten zivilen Engagements ist dringend nötig, um daraus für die Zukunft zu lernen“, betont AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister.

Zum Beitrag Afghanistan-Einsatz muss wissenschaftlich evaluiert werden

 


 

Bericht von der Mitgliederversammlung am 11. April 2021

Am Sonntag nach Ostern hat das Antikriegshaus im Friedens- und Nagelkreuzzentrum Sievershausen seine im vergangenen Jahr pandemiebedingt mehrfach verschobene Mitgliederversammlung abgehalten. Um eine erneute Verschiebung der dringend erforderlichen Haushaltsberatungen sowie der ebenfalls bereits im vergangenen Jahr geplanten turnusmäßigen Vorstandswahlen zu vermeiden, hatte sich die Vereinsführung im Vorfeld für eine online-Versammlung entschieden. Befürchtungen, das Veranstaltungsformat könnte zu einer verminderten Teilnahme oder zu einem außerordentlichen Qualitätsverlust führen, erwiesen sich als unnötig, an der dreistündigen Versammlung nahm etwa die gleiche Anzahl an Mitgliedern teil wie an den gewohnten Präsenzveranstaltungen. 

Bericht zur Mitgliederversammlung am 11.. April 2021 

 

 

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