AGDF und EAK: Hiroshima mahnt zur atomaren Abrüstung

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK) haben anlässlich des 75. Jahrestages des ersten Atombombenabwurfs auf Hiroshima die Bundesregierung nachdrücklich aufgefordert, den UN-Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen und alles dafür zu tun, dass die letzten Atomwaffen in Deutschland in Büchel in der Eifel endlich abgezogen werden.
„Die vielen Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 75 Jahren mahnen uns, alles zu tun, um eine atomwaffenfreie Welt zu erhalten", macht Jan Gildemeister, der AGDF-Geschäftsführer deutlich. Und sein EAK-Kollege Wolfgang M. Burggraf betont: „Es ist höchste Zeit, dass nach den biologischen und chemischen nun endlich auch die atomaren Massenvernichtungswaffen geächtet werden."

Der Newsletter für den August 2020

Jetzt und : Der Newsletter des Antikriegshauses für den Monat August 2020 mit dem thematischen Schwerpunkt "Atomwaffen" und einem Hinweis auf ein Seminar im September dazu sowie der Einladung zur Eröffnung der Ausstellung TIER und WIR von Gertrud Schmidt, die wir ab dem 16. August im Antikriegshaus zeigen.

75 Jahre nach Atombombenabwurf auf Hiroshima: Politisches Ziel ist eine Welt ohne Atomwaffen
75 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki haben der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax, Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ, und der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, die politisch Verantwortlichen aufgefordert, ernsthafte und zielorientierte Schritte in eine nuklearwaffenfreie Welt zu gehen. „Hierzu bedarf es der (Wieder-)Aufnahme vertrauensvoller Dialoge und des politischen Willens zur Veränderung. Ein erstes und eindrückliches Zeichen sollte die Annahme und Ratifizierung des Atomwaffenverbotsvertrags der UN - auch durch Deutschland – sein", heißt es dazu in einer gemeinsamen Erklärung von Justitia et Pax und der Evangelischen Friedensarbeit.

Abschied von Günther May

Es gab kaum eine Veranstaltung zum Thema Menschenrechte im Antikriegshaus ohne die Teilnahme von Günther May, oft, wie hier anlässlich der Verleihung der Sievershäuser Ermutigung 2012, zusammen mit seiner Frau Hildegard. Nun ist Günther May am 12. Juli 2020 im Alter von 88 Jahren gestorben. Wir verlieren ein langjährigen Freund und Unterstützer, mit dem wir viele Wege in der Menschenrechtsarbeit gemeinsam gegangen sind. Sein im christlichen Glauben gründendes Engagement für das gelingende Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen Wurzeln und Herkünften fand seinen Ausdruck im Arbeitskreis zur Zusammenarbeit mit ausländischen Mitbürgern in der Stadt Lehrte, den er initiierte und über Jahrzehnte leitete, und in den mehr als 30 "Wochen des ausländischen Mitbürgers", stets ein umfangreiches und breitgefächertes Programmangebot, zumeist auch mit Beiträgen des Antikriegshauses. Für sein segensreiches Engagement wurde Günther May u.a. mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

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